Wie funktioniert Flugverfolgung und was haben Sie dabei zu beachten?

Funktionsweise der Flugverfolgung

Am Himmel ist ganz schön was los. Über den Wolken tummeln sich die verschiedensten Luftfahrzeuge. Der primäre Zweck der jeweiligen Himmelskreuzer ist dabei von mannigfaltiger Natur. Die Maschinen transportieren entweder Passagiere, Waren oder führen Erkundungs- und Aufklärungsmissionen durch. Für uns als Zivilpersonen stehen in erster Linie die Passagierflugzeuge im Zentrum des Interesses. Nicht selten befinden sich Familien, Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner an Bord, um in den Urlaub oder zu internationalen Meetings zu fliegen. In Gedanken sind wir immer bei ihnen. Dank modernster Technik können Interessenten oder besorgte Wartende jetzt permanent mit dem jeweiligen Flugobjekt der Begierde verbunden sein. Flugverfolgung macht es möglich! Es ist ganz einfach. Jedes Flugzeug am Himmel verfügt über individuelle und wesenseigene Daten und Fakten, welche es von den anderen unterscheiden und abgrenzen. Hierzu zählen Details über Flugzeugnummer, Flugzeugtyp, Flugposition, Geschwindigkeit, Höhe, Abflugs- und Zielflughafen sowie die voraussichtliche Ankunftszeit. Informationen dieser Art sind für uns als „Flugverfolger“ von entscheidender Bedeutsamkeit. Damit wir auch auf besagte Anzeigen zurückgreifen und die Flugmaschine unserer Begierde mühelos orten und im Internet verfolgen können, bedarf es ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast). Unter ADS-B versteht man die Übermittlung der Daten vom Flugzeug an die Flugkontrolle, welche sie für alle zugänglich ins Internet überträgt. Zur optimalen graphischen Darstellung und realitätsnahen Mitverfolgung in Echtzeit dient ein Flugradar.

Damit die Flugverfolgung reibungslos funktioniert, muss ein permanenter Kontakt zwischen den ADS-B-Empfängern auf der Erde und den ADS-B-Transpondern am Flugzeug hergestellt und aufrecht erhalten werden. Dies geschieht über spezielle Sensoren, mit welchen alle zivilen und gesetzlichen Maschinen ausgestattet sein müssen. Nachforschungen haben ergeben, dass Flugzeuge im Normalfall sekündlich ein Signal mit einer Wellenlänge von 1090 Mhz an den Empfänger senden. Besagtes Signal, welches einer GPS-Ortung zugrunde liegt, übermittelt die relevanten Hintergrundinformationen über Flugzeugtyp, Flugnummer, Geschwindigkeit, Höhe und Position. Es ist allerdings falsch anzunehmen, dass ein singulärer ADS-B-Empfänger ausreicht, um die Signale der Flugobjekte abzufangen. Durchführungen haben gezeigt, dass besagte Empfänger ausschließlich über eine Reichweite von 200 Meilen verfügen. Aus eben diesem Grund spielen Spezialisten mit dem Gedanken, im europäischen Raum mehrere Radarstationen einzurichten. Ebenfalls ist es irrtümlich zu glauben, dass jedes Signal eines jeden Flugkörpers aufgenommen werden kann. Studien haben ergeben, dass die Signale militärischer Flugzeuge nur begrenzt erfasst werden können. Hieraus resultierend können Sie als Privatperson nur eine minimale Anzahl der militärischen Flugzeuge verfolgen.

Was Sie bei der Flugverfolgung beachten sollten

Das Hauptaugenmerk der Flugverfolgung hat sich im Verlauf der letzten Jahre verlagert. Wurde diese Methode zur Ortung von Flugobjekten in erster Linie unter dem Aspekt der Flugsicherung konzipiert, fungiert sie aktuell primär zur Informationsbeschaffung für Zivilpersonen. Zwar nimmt der Aspekt der Sicherheit immer noch einen zentralen Stellenwert in der Flugverfolgung ein, doch dokumentieren einschlägige Studien, dass die Anzahl der Zivilpersonen, welche via Flugverfolgung die Flugroute einer bestimmten Passagiermaschine mitverfolgen, zahlenmäßig immer mehr ansteigt. Es ist ganz einfach! Alles was Sie tun müssen, ist eine der dafür vorgesehen Websites wie beispielsweise Flightradar 24 zu besuchen und das betreffende Flugzeug auszuwählen.

Wer diesen kostenlosen Service in Anspruch nehmen möchte, der sollte die ein oder andere Richtlinie beherzigen. Es empfiehlt sich, sich zuvor über die Webpage zu informieren. Aufgrund der stetig zunehmenden Nachfrage befinden sich im Internet sehr viele „schwarze Schafe“. Als nächstes sollten Sie auf dem Flugradar nach dem gewünschten Objekt der Begierde Ausschau halten. Nutzen Sie dafür die Zoomfunktion und reduzieren Sie die Weltkarte auf einen speziellen Bereich. Dank der jeweiligen Flugnummer lässt sich das gewünschte Flugzeug jetzt mühelos orten und in Echtzeit verfolgen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit!